
Christina Bruns, Leon Nagel, Torben Wolf, Jonas Kindel und Christian Oehns. Es fehlt Charlotte Müller
In Wolfenbüttel warteten zwei starke Gegner. Zuerst ging es gegen den VfF Hannover, hier sind viele Nachwuchsschützen des Niedersächsischen Sportschützenverbandes in die Mannschaft integriert worden. Nur Leon Nagel und Jonas Kindel, die ebenfalls zum Kader des NSSV gehören, waren für den Freischütz am Start. Zusätzlich war mit Christian Oehns, auch ein Schütze aus der Bundesligamannschaft am Start. Er wollte die Veränderungen im Anschlag testen, um dann in Aurich, beim nächsten BULI Einsatz, eine gewissen Routine zu haben. Mit Christina Bruns hatten wir eine erfahrene Schützin dabei und auf der Position fünf kam, nach drei Jahren Pause, Torben Wolf zum Einsatz. Das Mannschaftsergebnis konnte sich dann auch sehen lassen, selbst in der 1. Bundesliga wurde von vier Mannschaften weniger erreicht. Leider hatte auch Hannover einen guten Tag und trotz des besseren Mannschaftsergebnissses ging das Match mit 3:2 verloren.
Am Nachmittag war der Gastgeber, die Schützengemeinschaft Wolfenbüttel, der Gegner. Wolfenbüttel war in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen und hat mit Hans-Jörg Meyer einen ehemaligen Topschützen der 1. Bundesliga in ihren Reihen. Am Vormittag hatte er mit 377 Ringen das Bestergebnis geschossen. Im Wathlinger Team gab es eine Veränderung. Charlotte Müller ersetzte Torben Wolf, er wollte seinen Heimweg (nach Rosenheim) etwas eher antreten. Lange Zeit führte Wolfenbüttel zwar knapp mit 3:2 und es war noch einiges drin. Dann passierte dem erfahrensten Schützen, Hans-Jörg Meyer, ein Missgeschick. Das Diabolo fiel wieder aus der Lademulde und Meyer bemerkte es nicht. Dadurch kam es zu einem verbotenen Luftschuss. Die Wertung war damit null und die Chance für Christian Oehns auf Wathlinger Seite, dieses Match zu gewinnen, jetzt sehr groß. Mit 368 zu 360 Ringen war der Punkt dann auch in Wathlingen. Die besten Ergebnisse auf Wathlinger Seite schoss Leon Nagel, 375 und 373 Ringe bedeuteten jeweils einen Punkt. Den dritten Punkt für die Mannschaft des Freischütz, holte Christina Bruns. Mit 356 zu 341 behielt sie deutlich die Oberhand. Jonas Kindel kam nicht an sein Ergebnis vom ersten Match heran, statt 368 waren es jetzt 358 Ringe. Das Match ging knapp gegen 361 Ringe verloren. Ebenso gab Charlotte Müller den Punkt ab, sie hatte am Ende 352 Ringe und ihr Gegner 359. Das Endergebnis 3:2 für Wathlingen, damit war das Wochenende ausgeglichen. Zwei starke Mannschaften hatten wir jetzt schon und dann wird man sehen, was die nächsten Wettkämpfe bringen werden. Nach dem Aufstieg aus der Verbandsliga sollte das Ziel, der Klassenerhalt, vorrangig sein.
E.O.